pokarekare ana

pokare

eine ziemlich traurige geertje.

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aus- und zwischenfaelle

alles verabschiedet sich von mir. unter anderem meine engsten begleiter der vergangenen wochen: mein foto gibt langsam den geist auf (wie ihr unten auf dem bild sehen koennt, oder besser: was ihr nicht sehen koennt, weil sich eine der klappen nicht mehr richtig oeffnet…), meinen rucksack musste ich mittlerweile schon zum zweiten mal notduerftig flicken und nun der SuperGAU. mein ipod scheint auch den geist aufzugeben. neeeeeiiin!

aber es passieren auch schoene dinge in christchurch. schoene unerwartete dinge. am wochenende bin ich durch christchurch gelaufen auf der suche nach einer entspannten bar, als mich eine frau in begleitung ihrer tochter ansprach, ob ich reisen wuerde, sie fragte mich hundert sachen, weil ihre tochter in ein paar tagen nach europa reist und sie angst hatte, was ihr alles passieren koennte. ob ich denn genug zu essen haette, ob mich niemand belaestigt, ob ich meine mutter oft anrufen wuerde. keine ahnung, ob ich mehr zweifel als beruhigung gesaet habe, auf jeden fall hat sie mich zum abschluss umarmt (O-ton: weil ich ja bestimmt nicht sooft umarmt werde, wenn ich so allein reise…)

busfahren in christchurchund vorgestern auf dem weg zurueck vom strand hat mich der busfahrer ueber meine reiseerlebnisse ausgefragt. schliesslich meinte er, ein einziges bild wuerde noch in meiner reisesammlung fehlen und hat ein foto von mir auf dem fahrersitz des buses gemacht. herrlich!

30 stunden. dann geht der flieger.

bis dann, geertje

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bye, bye cube…

verkauft!manchmal geht es alles schneller als gedacht. mein cube ist jetzt in kanadischen haenden. ganz schoen internationales auto: meine vorgaenger waren australier, dann deutsch, dann kanadisch.

ich hab sogar einen guten preis dafuer bekommen. jippieh! ich kann manchmal echt nicht glauben, auf was fuer ner glueckswelle ich gerade surfe: keine einzige macke am auto waehrend der vergangenen drei monate, unfallfrei nach christchurch, in rekordtempo das auto wieder verkauft zu einem guten preis.

jetzt kann ich endlich ganz entspannt die gegend um christchurch entdecken. morgen ist simone in der stadt, das maedel, mit dem ich die ersten tracks gelaufen bin. bin mal gespannt, was sie so erlebt hat, seitdem wir getrennte wege gereist sind.

bis bald, geertje

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Kaufrausch – aber wie?!

noch immer kein neuer besitzer fuer den “cube” in sicht. mein stresslevel, das ich so schoen runtergepflegt habe die vergangenen 3 monate, ist wieder in rapide hoehen gestiegen.

mache aushaenge in den hostels und reisse den ersten schnipsel mit der telefonnummer immer gleich beim aufhaengen ab (kuenstliche verknappung, laut bwl-studium soll das ja helfen…). hey, grafik-kollegen in erlangen, habt ihr nicht eine cannes-verdaechtige idee, wie ich visuell die wenigen kaeufer auf meinen tollen cube aufmerksam machen kann? an den schwarzen brettern konkurriert der arme silberne mit mindestens 30 anderen autos.

ansonsten lenke ich mich von meiner aufsteigenden panik mit shopping ab. endlich kann ich ungeniert alle souvenirlaeden abklappern und mitbringsel fuer euch kaufen (ja, mal sehen, wen ich so lieb habe, dass ich ihm oder ihr etwas schoenes mitbringe vom anderen ende der welt…)

drueckt die daumen,

geertje

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christchurch

die letzten kilometer sind gefahren. ich bin in christchurch angekommen, meinem abflugort. noch habe ich sieben tage, auch wenn ich noch nicht genau weiss, was ich all diese zeit hier mit mir anfangen soll. nun, hauptaktivitaet: auto verkaufen. gleich bei meiner ankunft hab ich mal ans schwarze brett des hostels geschaut… und noch nie so viele autos “for sale” gesehen. hab ein bisschen angst bekommen, wie mein “cube” sich gegen all diese autos durchsetzen wird.

Hokitikawir hatten ein paar schoene letzte kilometer, mein cube und ich. nach ein paar herrlichen sonnenuntergaengen in Hokitika an der westkueste, wo gerade das driftwood & sand sculture festival war, ging es heute ueber den arthur’s pass. ganz schoen steiler aufstieg, aber kein problem fuer meinen cube.

Bouldern in Castle hillauf dem weg nach christchurch hab ich noch einen stopp in castle hill eingelegt, einer DER kletterregionen neuseelands. war ganz schoen schade: millionen von boulder-moeglichkeiten, aber niemanden zum mitklettern. so hab ich ein paar einfache wege versucht und mich dann einfach zum lesen auf einen fels gelegt und die aussicht genossen. wunderbare gegend. vielleicht fahre ich von christchurch aus nochmal in begleitung hin, wenn ich jemanden finde, der auch klettert.

gut, ich gehe wieder auf entdeckungstour durch die stadt. bis bald,

geertje

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very high

franz josef heliich kann noch immer nicht glauben, was passiert ist und summe die ganze zeit “ueber den wolken / muss die freiheit wohl grenzenlos sein…” vor mich hin.

ich bin helikopter geflogen: eine stunde ueber mt. cook, den hoechsten berg neuseelands, den fox gletscher, den tasman gletscher – und auf dem franz josef gletscher sind wir sogar im schnee gelandet. und das alles kostenlos!!!

beat kennt in franz josef einen helikopterpiloten. und als wir abends mit ihm was trinken waren, zueckt er ploetzlich sein handy, ruft einen seiner kollegen an und macht fuer uns zwei freifluege fuer den naechsten morgen klar.franz josef divide

dieser flug war der wahnsinn. das ultimative highlight meines trips. da war eine kleine wolkendecke, die wir durchbrochen haben und dann die gletscher und berggipfel aus den wolken stechen sahen. zudem ging es ganz nah uebers kristallblaue eis, auge in auge mit den riesigen gletscherspalten.

ich kann es nicht glauben. danach waren wir wie auf drogen. wunderbar.

pancakespaeter habe ich dann beat auf dem weg nach hokitika abgesetzt und bin weiter richtung norden gefahren nach punakaiki, zu den pancake rocks. kam genau puenktlich zum sonnenuntergang und zur high tide an und konnte die hohen wellen gegen diese surrealistischen felsformationen branden sehen.

ein perfektes ende fuer einen perfekten tag.

eine very high geertje

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Luxusbad im Regenwald

hot pools copland trackHier an der westkueste hab ich mich wieder mit beat getroffen, einem schweizer, der in nzl per fahrrad unterwegs ist. zusammen sind wir heute vom copland track zurueckgekommen. definitiv die anstrengenste wanderung bisher, aber auch die schoenste. der weg fuehrte uns durch stille flussbetten hinein in den regenwald. immer tiefer ging es auf diesen lebensadern in die wilden waelder.

bis nach 6 1/2 stunden wandern die wohlverdiente erholung auf uns wartete: flussueberquerung copland trackdie welcome flat hut. eine minute entfernt von dieser wanderhuette gibt es heisse quellen, in denen wir uns mit blick auf die umliegenden berge suhlten. herrlich! diese pools sind den elendig langen aufstieg, auf dem man ca. 20 fluesse (kleinere und groessere) ohne bruecke ueberquert, auf jeden fall wert. ein stueck wellnessluxus mitten im regenwald. gestern abend haben wir wieder festgestellt, wie wenig man eigentlich braucht, um gluecklich zu sein.

jetzt sind wir am franz josef glacier angekommen. hier gibt es wieder gletscher zu bestaunen. eine wahnsinnig schoene umgebung.

ich umarme euch ganz fest. geertje

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