wie ihr auf dem foto sehen koennt, hatte ich heute viel zeit zum ausspannen. waehrend luke, mein mexikanischer reisegenosse fuer den far north, noch einen tag laenger am Kap bleibt zum wandern, bin ich zurueck in die northwind lodge gefahren, um ein bisschen auszuspannen, zu lesen und eindruecke zu verarbeiten. war heute am rarewara beach. kilometerweit sand und niemand ausser mir und mando diao, tomte, den editors, oasis und kante… herrlich. habe das hostel heute abend fuer mich allein und kann kaum aufhoeren, ueber diesen umstand zu grinsen.
gestern waren wir am cape reinga,
dem noerdlichsten punkt neuseelands. fuer die maoris ein heiliger ort. seht ihr den einsamen pohutukawa-baum zwischen den felsen? er ist ueber 800 jahre alt und fuer die maoris der eingang in die Unterwelt der toten. die maoris haben wunderbare legenden. werde euch wahrend der reisen bestimmt noch oefter damit behelligen, weil ich sie so schoen finde. ausserdem treffen hier das tasmanische meer und der pazifische ozean zusammen. an einem stuermischen tag ergibt das bis zu 10 m hohe wellen. da moechte man nicht schwimmen.
bin dann noch weiter nach te paki. gigantische sandduenen, ein bisschen suedlich vom cape. ein riesen spielplatz und wieder mal zeit zum sandboarden. die duenen sind wahnsinn. als haette man ein mittelgebirge in sand modelliert. ich hab stundenlang nur da gesessen und genossen und die sonne untergehen sehen. ich kann immer noch nicht glauben, wieviel schoenes neuseeland auf so kleinem gebiet hat.
morgen geht es weiter zu den kauri baeumen und dann weiter nach rotura zu den geysiren, wo ich simone treffe (hoffentlich, wenn sie nicht versandet ist in coromandel…)
bis die tage!

