man liest es ja ueberall, aber wir waren dann doch ueberrascht, wie windig es in wellington ist. fuehle mich ein bisschen wie auf einem schiff im ozean, wo alles im wasser landet, was nicht niet- und nagelfest ist und wo man sich die zigarette 70 zu 30 mit dem wind teilt…
ich liebe wellington. eine wunderbare stadt. nur 150.000 einwohner und alles kann man zu fuss erlaufen, trotzdem alles sehr urban und hip, ohne schickimickie zu sein. es gibt viele gemuetliche cafes und bunte boutiquen, die uns staendig am sightseeing hindern (worueber wir natuerlich nur ein bisschen traurig sind).
seit gut einer woche habe ich das gefuehl, wirklich angekommen zu sein in neuseeland. perfekte tage. ohne es zu merken, haben wir einen gang runtergeschalten, haben ausgedehntes fruehstueck in der sonne und geben das planen auf, um uns an kreuzungen treiben zu lassen.
gestern abend waren wir in einem kleinen, gemuetlichen restaurant, wo sie maoriessen servieren. grossartig! zu spaeterer stunde hat der inhaber dann noch maorisongs auf seiner gitarre zum besten gegeben und uns gelobt fuer unsere gute aussprache der maorinamen (o-Ton: unsere primeministerin versucht das seit 15 jahren und ist noch nicht halb so gut!). nun gut, als deutsche haben wir da einen vorteil, dass die vokale und konsonanten wie im deutschen ausgesprochen werden und nicht wie im englischen…
danach noch ein bisschen bar- und clubhopping in wellington und dann zurueck in unsere wunderbare lodge in plimmerton, einem vorort am meer.
morgen geht es auf die faehre und wir verlassen die nordinsel, um die restliche zeit auf der suedinsel zu verbringen, wo alles noch viel schoener sein soll, wie uns jeder versichert. so richtig glauben kann ich das noch nicht, weil hier schon alles so wunderbar ist. nun gut, ich lasse mich ueberraschen und wieder von mir hoeren.
bis dann, geertje


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