Januar 23, 2008

Kaufrausch - aber wie?!

noch immer kein neuer besitzer fuer den “cube” in sicht. mein stresslevel, das ich so schoen runtergepflegt habe die vergangenen 3 monate, ist wieder in rapide hoehen gestiegen.

mache aushaenge in den hostels und reisse den ersten schnipsel mit der telefonnummer immer gleich beim aufhaengen ab (kuenstliche verknappung, laut bwl-studium soll das ja helfen…). hey, grafik-kollegen in erlangen, habt ihr nicht eine cannes-verdaechtige idee, wie ich visuell die wenigen kaeufer auf meinen tollen cube aufmerksam machen kann? an den schwarzen brettern konkurriert der arme silberne mit mindestens 30 anderen autos.

ansonsten lenke ich mich von meiner aufsteigenden panik mit shopping ab. endlich kann ich ungeniert alle souvenirlaeden abklappern und mitbringsel fuer euch kaufen (ja, mal sehen, wen ich so lieb habe, dass ich ihm oder ihr etwas schoenes mitbringe vom anderen ende der welt…)

drueckt die daumen,

geertje

Januar 21, 2008

christchurch

die letzten kilometer sind gefahren. ich bin in christchurch angekommen, meinem abflugort. noch habe ich sieben tage, auch wenn ich noch nicht genau weiss, was ich all diese zeit hier mit mir anfangen soll. nun, hauptaktivitaet: auto verkaufen. gleich bei meiner ankunft hab ich mal ans schwarze brett des hostels geschaut… und noch nie so viele autos “for sale” gesehen. hab ein bisschen angst bekommen, wie mein “cube” sich gegen all diese autos durchsetzen wird.

Hokitikawir hatten ein paar schoene letzte kilometer, mein cube und ich. nach ein paar herrlichen sonnenuntergaengen in Hokitika an der westkueste, wo gerade das driftwood & sand sculture festival war, ging es heute ueber den arthur’s pass. ganz schoen steiler aufstieg, aber kein problem fuer meinen cube.

Bouldern in Castle hillauf dem weg nach christchurch hab ich noch einen stopp in castle hill eingelegt, einer DER kletterregionen neuseelands. war ganz schoen schade: millionen von boulder-moeglichkeiten, aber niemanden zum mitklettern. so hab ich ein paar einfache wege versucht und mich dann einfach zum lesen auf einen fels gelegt und die aussicht genossen. wunderbare gegend. vielleicht fahre ich von christchurch aus nochmal in begleitung hin, wenn ich jemanden finde, der auch klettert.

gut, ich gehe wieder auf entdeckungstour durch die stadt. bis bald,

geertje

Januar 19, 2008

very high

franz josef heliich kann noch immer nicht glauben, was passiert ist und summe die ganze zeit “ueber den wolken / muss die freiheit wohl grenzenlos sein…” vor mich hin.

ich bin helikopter geflogen: eine stunde ueber mt. cook, den hoechsten berg neuseelands, den fox gletscher, den tasman gletscher - und auf dem franz josef gletscher sind wir sogar im schnee gelandet. und das alles kostenlos!!!

beat kennt in franz josef einen helikopterpiloten. und als wir abends mit ihm was trinken waren, zueckt er ploetzlich sein handy, ruft einen seiner kollegen an und macht fuer uns zwei freifluege fuer den naechsten morgen klar.franz josef divide

dieser flug war der wahnsinn. das ultimative highlight meines trips. da war eine kleine wolkendecke, die wir durchbrochen haben und dann die gletscher und berggipfel aus den wolken stechen sahen. zudem ging es ganz nah uebers kristallblaue eis, auge in auge mit den riesigen gletscherspalten.

ich kann es nicht glauben. danach waren wir wie auf drogen. wunderbar.

pancakespaeter habe ich dann beat auf dem weg nach hokitika abgesetzt und bin weiter richtung norden gefahren nach punakaiki, zu den pancake rocks. kam genau puenktlich zum sonnenuntergang und zur high tide an und konnte die hohen wellen gegen diese surrealistischen felsformationen branden sehen.

ein perfektes ende fuer einen perfekten tag.

eine very high geertje