textlandschaften

einer von euch hat mich vor der abreise gewarnt, ich solle in neuseeland ja nicht die landschaftsfotografie fuer mich entdecken. weil diese bilder fuer alle anderen als den fotografen laaaaangweilig sind. irgendwie ist natur auf meiner reise aber nicht nur hintergrundbild, sondern immer wieder hauptdarsteller. ich stehe darin und versuche diese beeindruckende umgebung um mich einzufangen. deshalb gibt es diesen platz fuer gedanken ueber landschaften, die mich begeistern - immer wieder, hinter jeder neuen kurve.

moeraki bouldersFelsen bevoelkern den strand/

im schutze des ozeans liegen sie auf der lauer/

Hunderte. Ihr dasein nur eine ahnung. ein schatten unter der wasserhaut. gestrandete wale/

stell dir vor, es waeren krieger. ihre Tarnung perfekt. Ihre Geduld ewig. Lauern vor der Kueste. nur manchmal verraet ein kleiner weisser kamm ihr versteck/

Bis ein sturm sie weckt. Ihre ganze nackte gefahr preisgibt. Erwacht aus der Ruhe. Unaufhaltsam starr stechen sie empor zwischen den wilden wellen/

Zu spaet. Ihre Kraft unterschaetzt/

te paki duenenFussspuren im sand

jeder schritt ein unwiederbringliches relikt der vergangenheit/

aus sicht des sandkorns sind es unueberwindbar tiefe krater. in einem moment der zeit erschaffen. eigentuemlich geformt/

tief genug, um alle laster darin zu verlieren/

tief verborgen, wenn der wind sie verweht. verschollen in einem meer von sandkristallen/

die aus sicht eines menschen nur sandberge sind.